1967: Kein Fake – Die Mondlandung

Edwin "Buzz" Aldrin auf dem Mond am 20. Juli 1969. Foto: public domain
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Am 21. Juli 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Bis heute halten sich Verschwörungstheorien, Fake News und Gerüchte, dass die Mondlandung nie stattgefunden habe. Trotz aller Beweise dagegen. 

Es ist ein Klassiker aller Verschwörungstheorien. Die Apollo-Missionen, das Mondprogramm, die Landung auf dem Mond… Alles eine Erfindung der amerikanischen Propaganda. Als Beweise dienen angebliche "Ungereimtheiten", die bis heute viele Menschen glauben lassen, dass da etwas an diesen Fakes dran sein könnte. Doch auch hier gilt, nur ein harter, sehr kleiner Kern glaubt wirklich an einen Propagandacoup. Schließlich kann man mit so einer Meinung Aufmerksamkeit bekommen und eben auch Geld verdienen. 

Einige Argumente der Kritiker 

  • Wieso zeigen Fotos eine wehende US-Flagge auf dem Mond? Dabei gebe es dort keine Luftbewegung, es könne also keine Fahne wehen. Dass eine simple Querstange die Fahne hält, geschenkt. 
  • Wieso gibt es keinen Krater unter der Landefähre? Dass der Mond nur von einigen Zentimetern Staub bedeckt ist und darunter hartes Gestein besteht? Solche Argumente überzeugen die Kritiker nicht. 
  • Keine Sterne auf den Bildern? Dass die Belichtungszeiten der Filme und Fotos ein Rolle spielen könnten, wie jede*r selber mit seiner Kamera feststellen kann, verfängt bei den Kritikern auch nicht. 
  • Alle am Apollo Programm beteiligten Personen halten bis heute dicht? Schätzungen sprechen von bis zu 400.000 Personen, die am Programm beteiligt gewesen sind. Selbst bei „nur“ 400 Personen ist es sehr unwahrscheinlich, dass keiner in 50 Jahren die Wahrheit ausplaudert. 

Fake News sind interessanter als die Realität 

Alle Widerlegungen nützen nichts. Eingeschworene Skeptiker kann man mit Argumenten nicht überzeugen. Solche Theorien zielen vor allem auf die Gefühlswelt der Empfänger. Sie bestärken jene, die zwanghaft überall konspirative Machenschaften wittern und sich mit anderen Sichtweisen nicht ernsthaft auseinandersetzen wollten. Die Verschwörungstheorie dient nur dazu, eigene Vorurteile scheinbar zu rationalisieren. 

Widerlegung 

Überzeugen kann man aber die Unentschlossenen und die Mitläufer. Manchmal auch mit anderen Mitteln. Eine Folge der bekannten Fernserien "Big Bang Theorie" zeigte selber einen Beweis. Die Nerds schicken einen Laserstrahl zum Mond, der von einem eigens aufgestellten Spiegel reflektiert wird. 

Und auch der Astronaut Buzz Aldrin gab 2002 einem Verschwörungstheoretiker seine ganz eigene Antwort. Als der Filmemacher Bart Sibrel den zweiten Mann auf dem Mond zur Rede stellen wollte und ihn einen Lügner nannte, holte Aldrin aus und verpasste seinem Gegenüber einen Faustschlag ins Gesicht. Ob´s geholfen hat? 

Quellen